Es war einmal ein Karatedöner.

Früher war wirklich alles besser. Da hatte China noch einen Keyser. Und Kreuzberg noch seinen Karatedöner. Der war am Oranienplatz, was fast so klingt wie Oranienburg, weshalb da alle Skinhaeds aus Oranienburg auch immer gern hingegangen sind, wenn Oibands wie die Cockneyricos oder Agnostic Enrico in der Stadt waren. Der Inhaber vom Karatedöner, Herr Karatedöner, hatte da immer tolle Bilder von sich an der Wand. Wie er Karate gemacht hat. Und wenn man ihn besoffen wie blöde circa einhunderttausendmal aufs Schwein gegangen ist, dass er einen Spagat vor der Gemüsetheke hinlegen soll, hat er das auch manchmal (einmal) gemacht. Irgendwann war Herr Karatedöner nicht mehr da. Vermutlich, weil er vom Döner essen immer dicker wurde und ihm ein dünner Junger bei einem Karatewettkampf ganz massiv was auf seine Karatedöner-Rübe gegeben hat. Oder weil er mit Karate nichts ausrichten kann gegen die Gentrifizierung. Na, jedenfalls hat Herr Wolga sich überlegt, ein Herr-Wolga-Karatedöner-Nicki herzustellen, dass niemand Herr Karatedöner vergisst und das man jetzt im Shop kaufen kann. Herr Karatedöner hat es selbst angezogen und das sieht man auf dem Bild. Außerdem hat Herr Wolga neue Superduper-Shows in ganz Deutschland gebucht, die gar nichts damit zu tun haben.

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